Sie befinden sich auf der Seite "HISTORIK"
 
Eingetragen am 17.03.2014

Neue Rohr- und Fußgängerbrücke über die Nahe

Im Jahre 1984 wurde die Fußgängerbrücke zwischen Norheim und dem Stadtteil von Bad Münster, nach Ebernburg, eingeweiht. Der Grund für den Bau der technischen Brücke war das Abwasserproblem. Nachdem die Kläranlage in Ebernburg gebaut war, musste das Abwasser der Ortsgemeinden Norheim und Traisen über (mittels Brücke) oder durch (per Dücker) die Nahe gebracht werden. Was lag also näher, als eine Brücke zu bauen, die den technischen Anforderungen, Aufnahme der Abwassereinrichtung und gleichzeitig als Fußgängerbrücke entsprach. Dadurch konnte die Kleinkläranlage von Norheim zurückgebaut und lediglich ein Pumpwerk eingerichtet werden.
Die Brücke wird zwischenzeitlich von mehreren Versorgungsträgern (Strom und Gas) genutzt. Sie ist aber auch ein nicht mehr wegzudenkendes Verbindungsstück im Rad- und Wanderwegenetz.
Der damalige Norheimer Fanfarenzug machte sich diese Einweihung der Brücke zu Eigen und feierte alljährlich an dieser Stelle sein Brückenfest. Schade, dass es diesen Fanfarenzug nicht mehr gibt und somit auch das Brückenfest.

Foto: Jakobi
Eingetragen am 29.10.2013

Der Norheimer Bahnhof – hier ein Bild aus dem Jahre 1967.

Mit der Umgestaltung (Wegfall) des Bahnüberganges und dem Bau der Unterführung wurde das Bahnhofsgebäude abgerissen. Heute sind wir froh noch einen Bahnhaltepunkt zu haben. Ein wesentlicher  Grundstein unserer guten Infrastruktur. Auf dem Bild Elke Kehl im Hintergrund links das Anwesen Meinhard (links) und der Norheimer Bahnhof.

Eingetragen am 10.10.2013

Der Norheimer Gemeinderat mit Bürgermeister Walter Schaust bei der Einweihung der Norheimer Kegelbahn

In einer kleinen Feierstunde wurde die von der Ortsgemeinde Norheim gebaute Kegelbahn, die sich an den Trakt der Rotenfelshalle anschließt, ihrer Bestimmung am 20.02.1981 übergeben. Ortsbürgermeister Dieter Kleinführte aus, dass nach zum Teilmühevoller Arbeit das Bauwerk vollendet werden konnte. Der Bau wurde im Dezember 1979 begonnen. Es wurde ausgeschachtet und die Fundamente wurden in eigener Regie gegossen. Der Winter ließ eine Weiterarbeit erst ab Februar 1980 wieder zu. Richtfest feierte man am 19. April 1980. Mit dem Einbau der Bahn sollte bereits Mitte Januarbegonnen werden. Der Termin verzögerte sich durch die Fachfirma um 4 Wochen.
Wie der Ortschef weiter berichtete, hatte der Bau der Kegelbahn eine Bauzeit von etwa einem Jahr. Er sprach den Wunsch aus, dass diese Einrichtung für sportliche Freizeitgestaltung und geselliges Beisammensein angenommen wird.
Bevor aber die erste Kugel von Bürgermeister Walter Schaust in die „Vollen“ geworfen wurde, gedachte man des verstorbenen Ortsbürgermeisters Herbert Kirsch, dessen Idee zum Bau der Kegelbahn jetzt verwirklicht wurde.

Im Vordergrund, Bürgermeister Walter Schaust, links sitzend Andreas Domann, Jürgen Wawriziyniak, Hans Reichert, im Hintergrund Wolfgang Lusmeier, vorne links sitzend Ortsbürgermeister Dieter Klein, Ursula Klein, Josef Schneider, Hiltrud Schneider, Eckart Wilhelmy, Fritz Montigny, hinten rechts Alois Geisel.

Eingetragen am 24.07.2013
Norheim nach 1948
Unser Bild zeigt das Anwesen der Gärtnerei Fickinger, das im Jahre 1948 erbaut wurde. Die Zufahrt zur damaligen Gärtnerei Fickinger führte über einen Feldweg, der heutigen Bahnstraße. Die Flächen um das Gebäude wurden landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzt. Kartoffel und Bohnen wurden angepflanzt. Mit dem Bau des Bahnüberganges an der evangelischen Kirche (ca. 1960) wurde die Bahnstraße ausgebaut und die Baumaßnahmen nördlich der Bahnstraße begannen.
Das obere Bild zeigt einen Blick auf Norheim mit den freien Flächen, die damals noch landwirtschaftlich genutzt worden waren. Am rechten Bildrand die Gärtnerei Fickinger.

Bilder: Jakob Fickinger
Text: Ludwig Wilhelm
Eingetragen am 14.07.2012

Wahlkampfauftakt zur Kommunalwahl 1984
Im Partykeller von Ottokar Jakobi trafen sich die Christdemokraten zur Aufstellung der Kandidaten. Spitzenkandidat war damals der spätere und noch vom Rat gewählte Ortsbürgermeister Dieter Klein.

v.l.n.r. Christel Sax, GünterTurowski, Eckart Wilhelmy, Hans Reichert, Erich Hennen und Ludwig Wilhelm.
 
Auf dem Bild unten: v.l.n.r. Friedel Heinz, Gerhard Kappler, Jürgen Wawrzyniak und Fritz Grote

Das Wahlergebnis: SPD  39,0 %        CDU   53,8 %        FDP   7,2 %
Die Wahlbeteiligung lag bei 81,7 % Wahlbeteiligung.

Eingetragen am 14.07.2012

Vorbereitung der Kommunalwahl 1974
Das Wahlkampfteam der Norheimer Christdemokraten traf sich am 23. März 1974 bei Ottokar Jakobi um die Kandidatenaufstellung vorzubereiten.
Auf dem Bild von links nach rechts: Gerhard Kappler, Hubert Sax, der spätere Ortsbürgermeister Herbert Kirsch und Ottokar Jakobi.
Alle hier abgebildeten Personen leben nicht mehr.
Das Wahlergebnis: SPD  33,7 %   CDU   50,2 %
und die Wählergemeinschaft Zier 16,1 %. Die FDP kandidierte 1974 noch nicht.
Die Wahlbeteiligung lag damals bei 83,8 %

Eingetragen am 22.05.2012

Neue Friedhofshalle vor 40 Jahren gebaut

Bild: Ottokar Jakobi
 

Genau vor 40 Jahren, am 08. Juni 1972, wurde Richtfest zur neuen Friedhofshalle auf dem Norheimer Friedhof gefeiert. Wie auf dem Bild zu sehen ist, handelt es sich um ein Ständerbauwerk. Der anschließende Ausbau wurde mit dem Nahesandstein verwirklicht. Zwischenzeitlich sind die Glasscheiben im Eingangsbereich wetterbedingt etwas getrübt, sodass in absehbarer Zeit mit einer Erneuerung gerechnet werden muss.

Eingetragen am 22.05.2012

Protokoll der Gemeinderatsitzung vom 29.10.1951

Anwesend waren:    
     
Bürgermeister Gemeinderäte: 2. Beigeordneter
Weirich Massing, J. Klein
  Schmitt, J.  
  Klein, J.  
  Montigny  
  Schmidt, E.  
  Singer,  
  Kirsch, A  

In der heutigen Gemeinderatsitzung, am 29.10.1951, abends 8.30 Uhr, in der neuen Schule stand folgendes zur Tagesordnung und wurde Beschluß gefasst.

  1. Verlesen des Protokolls ergab keine Beanstandung.
  2. Finanzzwischenbericht wurde vorgelesen und gut geheißen.
  3. Entschädigung der Pfalzwerke an die Gemeinde Norheim.

Die Pfalzwerke zahlen an die Gemeinde Norheim als Entschädigung für die 15 m. breite Abholzung längs der Masten 4.840,86 DM, wovon 975,72 DM für die Abholzung verwendet wurden. Die geschlagenen Lärchen von Nr. 25 – 78 sind teilweise verkauft, der Rest soll in Kürze versteigert werden. Dieselben werden zum Taxwert von 328,50 DM abgegeben. Die Pfalzwerke zahlen außerdem 636,13 DM Entschädigung an die Privatgeschädigten, wovon 80,-- DM an die Wegbeschädigung geleistet wurden. Nach Ansicht des Forstmeisters soll der Betrag von 3.865,14 DM nach § 28 des Landesforstgesetzes rücklagepflichtig sein. Einstimmig wurde erklärt, dass der Wald und dessen Erzeugnisse Eigentum der Gemeinde sei und das letzte Wort hierüber noch nicht gesprochen sei.

  1. Abrechnung der Felderstraße ergab nach den vorgelegten Rechnungen einen Kostenaufwand von 5.793,11 DM, somit wurde der vorgesehene Betrag des Haushaltsplanes von 7.650,-- DM zuzügl. 80,-- DM der Pfalzwerke 1.936,89 DM (-1.856,89 DM) nicht in Anspruch genommen. Dieser Bericht wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
  2. Infolge der Ausgaben in 1950 von einem Mehr von 334,62 DM, die nach dem Beschluss von 27.10.50 1951 nach erhoben werden sollen, wurde das Deckgeld für Rinder auf 22,-- DM für Einheimische und 28,-- DM für Auswärtige festgesetzt. Das Ziegendeckgeld wurde für Hiesige auf 3,50 DM und für Auswärtige auf 6,-- DM festgesetzt.

Der erhöhte Betrag für Auswärtige ergibt sich aus der Stellung der Wiesen für Bullen und Ziegenbock von Seiten der Gemeinde.

  1. Ein Zuschuß zu dem von Herrn Landrat geplanten Jugendheim in Bockenau wurde folgender Beschluß einstimmig abgelehnt. Infolge der Kriegs- und Nachkriegsschäden ist die Finanzlage der Gemeinde ständig angespannt. Um den gewünschten Zuschuß zu geben müssten die Steuern erhöht werden, was der Bevölkerung infolge der Teuerung nicht zuzumuten ist.

Der Gemeinderat lehnt aus obigen Gründen einen Zuschußbetrag zu dem Jugendheim in Bockenau auf und bittet den Wohnungsbau vordringlich zu fördern

  1. Verschiedenes.
  2. Die Sache Georg Jung soll versucht werden den Betrag von 24,50 DM durch die Gemeindehaftpflicht erledigen zu lassen.
  3. Das Ersuchen des Herrn Turowski auf Stellung eines Ofenrohres in seiner Wohnung wurde einstimmig zurückgewiesen, zumal T. eine Wohnung besitzt, wie viele Bürger sie nicht haben.
  4. Die vorhandenen 8 Trittstufen sollen auf Vorschlag des Bürgermeisters am dem Zugang zum Teich in der Reilsgasse verwendet werden.
  5. Staatl. oder Gemeindeförster wurde einstimmig beschlossen dem Gemeindeförster den Vorzug zu geben.

Schluss der Sitzung 10.00 Uhr

Eingetragen am 17.05.2012

Ortstermin am (Mühlenteich) Einlauf der Mühle Kruger vom 03. April 1973
Seit Monaten bangten die Einwohner, Anlieger, Naturfreunde und die Norheimer Angler um den Erhalt des Mühlenteiches Kruger.

Nach einem bereits anhängigen Verwaltungsstreit, sollte der Mühlenteich verfüllt und gänzlich geschlossen werden. Während der Eigentümer das verbriefte Wasserrecht nicht aufgeben will, hat sich eine Initiativgruppe zur Unterstützung und Erhaltung des Mühlenteiches zusammengefunden.

Die Initiativgruppe, hier mit dem damaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Elmar Pieroth, informierte sich vor Ort, wie das Gewässer für die Ortsgemeinde Norheim erhalten werden kann.

Zur Erhaltung des Wasserlaufs hat der Angelsportverein Norheim rund 20.000,-- DM für den Bau einer Schleuse aufgewendet und somit zur Genehmigung zum Erhalt des Mühlengrabens einen ausschlaggebenden Beitrag geleistet. Heute wird der Wasserlauf zur Gewinnung von elektrischem Strom genutzt, die Angler haben ein fischreiches Angelgewässer und der Mühlenteich ist ein Ortsbild prägender Bestandteil von Norheim.

Auf dem Bild von links:
Erich Hennen, Jürgen Wawrzyniak, Ottokar Jakobi, Bundestagsabgeordneter Elmar Pieroth, Karl Driesang, Werner Lunkenheimer und Franz Kruger

Eingetragen am 13.04.2012
Aus der Norheimer Geschichte

Bau der Bahnunterführungen in Norheim 1968
Vor fast genau 44 Jahren wurde mit dem Bau der Unterführung am Bahnhof in Norheim begonnen. Der Hauptverkehr führte damals noch über den Bahnübergang durch die St. Martin-Strasse. Diese Verkehrsbelastung wäre in der heutigen Zeit nicht mehr denkbar. Heute wird fast an der gleichen Stelle ein Kreisverkehrsplatz gebaut. Der Zeitungsartikel vom 29.05.1968 zeigt noch den ehemaligen Bahnübergang, der bei allen Busfahrern gefürchtet war. Mit dem Bau dieser Bundesbahnunterführung wurde auch die Unterführung Hellenweg – Rotenfelserstrasse realisiert.

In der Gemeinderatsitzung vom 21.05.1965 (es hat 3 Jahre gedauert bis der Plan umgesetzt worden ist) ist im nachfolgenden Protokollausschnitt zu lesen:

  1. Bericht über den Stand der Verlegung des Bahnüberganges:
  2. Beschlussfassung über Kostenanteil der Gemeinde
  3. Beschlussfassung über die mit der Deutschen Bundesbahn zu schaffende Vereinbarung.

zu 1) Der Bürgermeister berichtete zunächst von dem Ortstermin am 14.05. bei dem die Finanzierung für die Gesamtbaumaßnahme zur Verlegung des Bahnüberganges festgelegt wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.040.000,-- DM. Die Kosten der Unterführungen betragen:
a) Unterführung am Bahnhof   240.000,-- DM
b) Unterführung am Hellenweg         265.000,-- DM
Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz hat die Gemeinde 1/3 dieser Kosten zu tragen, die sich für beide Unterführungen auf 150.000,-- DM aufgerundet Gemeindeanteil belaufen. Das Land Rheinland Pfalz hat zu diesem Gemeindeanteil einen Zuschuss von 50% = 75.000,-- DM zugesagt. Über den verbleibenden Betrag soll eine Bedarfszuweisung beantragt werden. Auch wurde von dem Herrn Landrat eine Kreisbeihilfe von ca. 20.000,-- DM in Aussicht gestellt.
Zu 1a) Nach einer längeren Diskussion stimmte die Gemeindevertretung einstimmig der beim Ortstermin am 21.05.1965 festgelegten Kostenaufteilung zu.
zu 1b) Ein Beschluss konnte nicht gefasst werden, da kein Entwurf der Bundesbahn vorlag.

Dem damaligen Gemeinderat gehörten an:
Bürgermeister Zier als Vorsitzender und die Ratsmitglieder: Piroth, Lunkenheimer, Staudt, von Gersdorff, Kruger, Sax, Krämer, Jakobi, Theobald, Klein, Kirsch, Gallon, Gemmel, Zier und Becker

Ende der Sitzung: 22.30 Uhr

Zug- und Busfahrplan 2017
PDF-Download weiter lesen
Wandern durch Norheim
Vier Touren-Vorschläge
weiter lesen

Letzte Aktualisierung am Montag den 20. März 2017
©  2009 - 2017 Gemeinde Norhei
m
Design by MAURER-MG