Norheim wird erstmals 766 in einer Urkunde des Klosters Lorsch erwähnt. Damals verkaufte der fränkische Edeling Adalger seinen Besitz in „Narheim“ für zwei Pfund Silber an das Kloster an der Bergstraße. Der Name dürfte auf keltische Wurzeln zurückgehen. „Nava“ nannten die Kelten ein fließendes Gewässer. Über „Naha“, „Nar“ und „Noh“ ist daraus sowohl der heutige Name von Norheim wie der Flussname Nahe entstanden.
962 kam Norheim in den Besitz der Abtei St. Maximin in Trier, dann an die Herren von Bolanden. Über die Rheingrafen und die Sponheimer kam es ab 1440 für drei Jahrhunderte an die Sickinger auf der Ebernburg. 1768 kam Norheim zur Kurpfalz, 1815 schließlich wurde es preußisch. Die Nahe wurde die Grenze zur bayrischen Pfalz. Heute gehört Norheim zur Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg im Landkreis Bad Kreuznach.
„Norem“, wie unser Dorf in der Mundart genannt wird, hat 1420 Einwohner. Mit der Bahnstation, der Sparkasse, Geschäften, Apotheke, Ärzten und Gaststätten verfügt es über eine Infrastruktur, um die uns viele Dörfer ähnlicher Größenordnung beneiden. Das Neubaugebiet Borbach hat unserem Dorf Zuwachs gebracht. |